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Moderne Heizsysteme

Heizungserneuerung beim Altbau - Befassen Sie sich rechtzeitig mit der Erneuerung Ihrer Heizung, damit Sie nicht aus Notsituationen heraus, sondern zum richtigen Zeitpunkt ohne Umbaustress die Heizungsanlage erneuern können.
Es kann unter Umständen sinnvoll sein, die Modernisierung vor Ablauf der technischen Nutzungsdauer in Betracht zu ziehen,
  • wenn der Wärmeerzeuger über 15 Jahre alt ist,
  • im Schornstein Feuchteschäden aufgetreten sind,
  • die Temperatur im Heizungsraum 20 °C übersteigt,
  • der Abgasverlust über 10 % liegt und/oder
  • der Heizkessel mit konstant hoher Temperatur (90°C/70°C) betrieben wird.

Die meisten älteren Heizkessel haben für das Gebäude, in dem sie stehen, eine viel zu hohe Leistung und damit viel zu hohe Verluste. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn sich der Wärmebedarf des Gebäudes durch verbesserte Wärmedämmung insgesamt vermindert.

Ältere Heizungsanlagen nutzen die eingesetzte Energie zudem schlecht aus, oft liegt der Jahresnutzungsgrad (Brennstoffausnutzung) unter 70 %.

Durch konstante Kesseltemperaturen und nach heutigen Maßstäben unzureichender Dämmung des Kessels führt dies zu großen Wärmeverlusten und hohen Betriebskosten.

Neue Heizungsanlagen arbeiten wesentlich effizienter und sind durch moderne Steuerungen (witterungsgeführter Betrieb, Temperatur-Nacht-Absenkung) noch wirtschaftlicher. So ist die raumweise Beheizung mit Einzelöfen oder strombetriebenen Nachtspeicherheizungen nicht mehr zeitgemäß. Eine zentrale Heizungsanlage ist aber auch einem System aus dezentralen Gas-Etagenheizungen vorzuziehen. Ein zentrales System bietet einige Vorteile. Die Investitionskosten sind geringer, die Energieausnutzung ist besser und die regelmäßige Wartung muss nur für ein Gerät durchgeführt werden. Außerdem können regenerative Energien beispielsweise durch eine solare Warmwasserbereitung genutzt werden.

Bei einer Erneuerung der Heizungsanlage sollte deshalb geprüft werden, ob sich die Umstellung von mehreren dezentralen Wärmeerzeugern auf eine zentrale Anlage bzw. der Anschluss an das Fernwärmenetz lohnt. Dabei sollte die Warmwasserbereitung unbedingt mit umgestellt werden. Eine dezentrale Warmwassererzeugung durch strombetriebene Warmwasserspeicher ist unter Kosten- und Umweltgesichtspunkten die ungünstigste Lösung.

Wenn bei Ihnen eine Kesselerneuerung oder eine Heizungsmodernisierung ansteht, können Sie die Vorteile etwa der modernen Brennwert-Heizungstechnik voll nutzen. Eine außentemperaturabhängige Regelung sorgt für angemessene Heizungstemperaturen. Die Regelung sollte optimal eingestellt sein, sonst geht Energie unnötig verloren.

Der so genannte „hydraulische Abgleich“ des Systems durch den Heizungsfachbetrieb sollte spätestens bei dieser Gelegenheit durchgeführt werden; eine Selbstverständlichkeit für den energiebewussten Handwerks-Fachbetrieb.

Setzen Sie bei einer Modernisierung Systemkomponenten ein, die aufeinander abgestimmt sind, denn nur durch ein perfektes Zusammenspiel der Komponenten schöpfen Sie die Möglichkeiten der modernen Steuer- und Regeltechnik voll aus.

Aufschluss über die Güte Ihres neuen, modernisierten Heizsystems gibt die Anlagen-Aufwandszahl, die benötigt wird, wenn ein Energiebedarfsausweis für das Gebäude ausgestellt wird.

Sie gibt an, welchen Anteil der benötigten Energie die Heizungsanlage bzw. Energiebereitstellung selbst verbraucht.

Wichtige Hinweise für die Sanierung Ihrer alten Heizungsanlage gibt die Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie verlangt eine so genannte CE-Kennzeichnung bei neu eingebauten und in Betrieb genommenen Gas- oder Heizölkesseln. Außerdem müssen ungedämmte, zugängliche Warmwasserleitungen und Armaturen in nicht beheizten Räumen gedämmt werden.

Neubau: klein, flink, sparsam

In einem gut gedämmten Neubau liefern Sonneneinstrahlung durch Fenster und innere Wärmequellen (z.B. Abwärme durch Personen, Beleuchtung, Geräte) einen durchaus nennenswerten Beitrag. Um die unterschiedlichen Gratis-Wärmeangebote im Tagesverlauf optimal nutzten zu können, muss die Regelung darauf präzise und flink reagieren. Sie muss die Wärmezufuhr zum Heizkörper raumweise drosseln, solange die Sonne noch scheint. Bei einem trägen Heizsystem sind die Räume schnell überheizt.

Durch die Vorgaben der EnEV werden Heizungsanlagen eine kleinere Leistung haben. Die älteren Faustwerte für die Auslegung gelten nicht mehr.

Effiziente Heizsysteme wirken sich auf den Jahres-Primärenergiebedarf aus. Eine sorgfältige Planung lohnt sich also und wird zudem im Energiebedarfsausweis dokumentiert.

Brennwerttechnik, die den Abgasen durch Kondensation noch mehr Wärme entzieht, sollte heutzutage bei Erdgas oder Heizöl Standard sein. Ein System mit niedrigerer Anlagen-Aufwandszahl (geringer Primärenergiebedarf) wird z.B. mit Kraft-Wärme-Kopplung, solarer Wärmeerzeugung oder Biomasse (Scheitholz, Holzpellets) erreicht. Bei aufwändiger, hoch effizienter Anlagentechnik sollte das detaillierte Nachweisverfahren gewählt werden, um im Energiebedarfsausweis des Gebäudes die Ergebnisse auch belegen zu können. Die Leistung der Heizflächen sollte mit Hilfe einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden (keine Faustwerte), um eine flinke Regelung zu erreichen.

Das Gerät sollte eine hohe Energieausnutzung, d. h. einen hohen Norm-Nutzungsgrad und einen geringen Schadstoffausstoß, d.h. geringe Norm-Emissionsfaktoren haben.

Beim Kesselaustausch sollte auf keinen Fall die Leistung des alten Heizkessels zur Dimensionierung der neuen Anlage übernommen werden. Alte Kessel sind oft erheblich überdimensioniert. In Mehrfamilienhäusern ist die Kesselleistung mit einer Heizlastberechnung (DIN EN 12831) zu ermitteln. Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus weist in der Regel nur noch eine Heizlast von ca. 6 kW auf. Wegen der erforderlichen Leistung zur Erwärmung des Warmwassers wird die Kesselleistung oft zwischen 15 und 20 kW dimensioniert.

Auch ein moderner Heizkessel muss regelmäßig gewartet werden, um einen dauerhaft effizienten Betrieb zu ermöglichen.Prüfen Sie ggf. den Abschluss eines Wartungsvertrages mit Ihrem Heizungsfachbetrieb, denn nur durch eine regelmäßige Wartung können Mängel frühzeitig erkannt und Folgeschäden vermieden werden.

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