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Photovoltaik

Einzelne Solarzellen werden in Solarmodulen zusammengeschaltet und mit einer Glasscheibe sowie einem Rahmen versehen. Mehrere Solarmodule werden dann zum Photovoltaik-Generator verschaltet.
Der photoelektrische Effekt, die direkte Stromerzeugung am Halbleiter mit Hilfe von Licht, ist schon seit 1839 bekannt. Diesen Effekt nutzen die Solarzellen aus, die größtenteils aus Silizium hergestellt werden. (Foto: Landratsamt Ostalbkreis)

Das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG), welches Anfang 2000 von der Bundesregierung beschlossen wurde, regelt die Vergütung von Strom aus Erneuerbaren Energien, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Danach bekommt eine Photovoltaik-Anlage mit Inbetriebnahmejahr eine Einspeisevergütung. Die Höhe der Vergütung ist für die Dauer von 20 Jahren plus Inbetriebnahmejahr gesetzlich garantiert. 8
Wenn man den Solarstrom im eigenen Haus verbraucht, spart man die Strombezugskosten vom Versorger, die etwa 26 bis 28 Cent (2014) je Kilowattstunde betragen.

Wie funktioniert eine Photovoltaik-Anlage?

Die Solarzellen erzeugen Gleichstrom. Die meisten Geräte und das öffentliche Stromnetz funktionieren mit Wechselstrom, daher wird dieser Gleichstrom in einem Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom und auf die übliche Spannung von 230 Volt und 50 Hertz umgewandelt. Um den ins Netz eingespeisten Solarstrom messen und damit die Gutschrift berechnen zu können, wird zusätzlich ein Einspeisezähler eingebaut, bei vorrangige Eigenverbrauch muss der Strombezugszähler gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht werden.


Welchen Ertrag bringt eine Photovoltaik-Anlage?

Als Faustformel gilt hier: Auf einer Fläche von knapp 10 m2 lassen sich Solarzellen mit einer Leistung von etwa 1 kWp (p=peak, Spitzenleistung der Solarmodule unter Standard-Testbedingungen) installieren. Damit lassen sich jährlich 800 bis 1.000 kWh Strom in unserer Region erzeugen.

Die photovoltaische Stromerzeugung hat Vorteile:
  • Emissionen:
    Beim Betrieb entstehen weder Lärm noch Abgase.
  • Lebensdauer:
    Es gibt keine beweglichen Teile, daher ist die Lebensdauer
    sehr hoch: Für Solarmodule werden Garantiezeiten von
    20 Jahren und mehr gewährt.
  • Umweltverträglichkeit:
    Betrieb sowie auch Entsorgung von Silizium-Solarzellen
    sind ökologisch vollkommen unproblematisch.
  • Ressourcen:
    Silizium ist das zweithäufigste Element der Erdrinde, daher
    ist der Rohstoff nahezu unbegrenzt verfügbar.


Nähere Informationen zur aktuellen Einspeisevergütung finden Sie im Kapitel Förderung.
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