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Energiespartipp des Monats


Alles spricht für Wärmedämmung:
Hoher Wohnkomfort – niedrige Heizkosten



„Zum Thema Wärmedämmung kursieren leider viele irreführende Argumente“, sagt Astrid Kloos, Architektin und Energieberaterin beim EKO, der Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises. Schade, denn nicht nur das behagliche Raumklima, ein deutlich geringerer Energieverbrauch und die Aufwertung des Gebäudes sprechen dafür. Es gibt auch beachtliche Fördergelder.

Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer scheuen sich davor, die Hülle ihres Hauses auf den neuesten energetischen Stand zu bringen. „Wer jedoch die Fassade und das Dach dämmen lässt, wird es nicht bereuen“, ist Kloos überzeugt. Bis zu 80 Prozent Heizenergie weniger können es später sein. Außerdem steigt der Behaglichkeitsfaktor immens, „denn Dächer, Wände und Kellerdecken mit warmer Oberflächentemperatur fühlen sich einfach besser an“, ergänzt die Fachfrau. Nicht zuletzt steigt der Wert des Hauses, wenn es auf dem neuesten energetischen Stand ist.

Wer Dämmstoff hört, denkt meist an Polystyrol. Weniger bekannt, doch in der Dämmwirkung mindestens genauso effizient sind zahlreiche Naturdämmstoffe. Sie sind
unproblematischer in der Bearbeitung und der Entsorgung, und sie wachsen nach. Beispiele sind Hanf, Zellulose, Seegras, Holz- oder Schafwolle. Weitere Dämmalternativen sind Mineralwolle, Mineralschaum, Schaumglas oder Blähton. Welcher Dämmstoff für Fassade, Dach oder oberste Geschossdecke sowie die Kellerdecke nach unten in Frage kommt, wird individuell entschieden. Übrigens bedeutet Wärmedämmung auch Schutz gegen Wärme von außen: Ein gut eingepacktes Haus hält im Sommer die Hitze besser ab.

„Wichtig ist, das Haus als Ganzes zu betrachten“, sagt Astrid Kloos. Denn Gebäude aus den 60ern, 70ern oder 80ern haben viele energetische Schwachstellen. Nur ein von Fachleuten erstellter Sanierungsfahrplan, der neben der Gebäudehülle auch die Heizungsanlage, die Stromversorgung und die Fenster sowie ein Lüftungskonzept miteinbezieht, erfasst alle relevanten „Baustellen“.

Wer eine unabhängige, kompetente Beratungsquelle zum Thema energetische Sanierung sucht, wendet sich an das EKO- Energieberatungszentrum in Böbingen unter 07173/185516 oder unter www.energiekompetenzostalb.de. Auch zum Thema Fördergelder erhalten Sie hier alle Infos. Die Erstberatung ist sogar kostenlos.


Für weitere Informationen:
EKO - Energiekompetenz Ostalb e.V.
Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises
Dr.-Schneider-Str. 56
73560 Böbingen an der Rems
Tel. 07173/185516
E-Mail: energieberatung@ostalbkreis.de
www.energiekompetenzostalb.de





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