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Solarthermie

Technisch ausgereift: Solarkollektoranlagen

Für Haushalte ist die solare Warmwasserbereitung die einfachste Möglichkeit, erneuerbare Energien zu nutzen. Wirtschaftlich optimal geplante und gut ausgeführte Sonnenkollektor-Anlagen können 50 bis 70 % des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung abdecken, die Heizung hat in dieser Zeit weitgehend Urlaub. Wenn die Sonnenenergie witterungsbedingt nicht mehr ausreicht, um den Warmwasserbedarf vollständig abzudecken, sorgen die Kollektoren für die Vorerwärmung des kalten Leitungswassers (z. B. im Winter von 8 °C auf 30 °C), den Rest liefert der Heizkessel.
Sonnenkollektor-Anlage

Alle Systemkomponenten, besonders die Kollektorfläche und das Speichervolumen, müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, um eine maximale Ausbeute zu erreichen. Hersteller bietet mittlerweile Komplettpakete mit aufeinander abgestimmten Komponenten an.

Beim Neubau hat eine Solaranlage besondere Vorteile:
  • der Mehraufwand für die Montage ist verhältnismäßig gering,
  • Heizung und die Rohrverlegung können optimal geplant werden,
  • Kollektoren können gut in die Planung integriert werden bzw. eventuell andere Bauteile ersetzen: Dachpfannen, Dachüberstände oder auch Balkongeländer,
  • Verschiedene Fördermöglichkeiten, regional oder auf Bundesebene, verbessern die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Mit 4 bis 6 qm Kollektorfläche kann der Warmwasserbedarf einer fünfköpfigen Familie zu 70 % aus der Sonne gedeckt werden, bei einer zusätzlichen Investition von etwa 3.000 bis 5.000 Euro. Dadurch verschafft sich der Betreiber einer Solaranlage ein Stück Unabhängigkeit von künftigen Energiepreissteigerungen.

Die sukzessiv verschärften gesetzlichen Vorgaben an den baulichen Wärmeschutz führten zu einer deutlichen Senkung des Energieeinsatzes für die Raumheizung. Diese Entwicklung lässt – in Verbindung mit ausgeklügelten Regel- und Speichersystemen – die Nutzung der Sonnenwärme auch für die Raumheizung immer interessanter erscheinen. Bei Gebäuden, die nach Mindeststandard der EnEV 2002 gebaut wurden, lassen sich mit solchen Kombianlagen 25 bis 30 % des Wärmebedarfs abdecken.
Eine Auslegung dafür mit 10 bis 15 m2 Flachkollektoren führt dann in den Sommermonaten aber zwangsläufig zu häufigen überschussbedingten Stillstandszeiten.


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